AturMaturidismus ist die Blutschwester des Ash’arismus. – Als Salafiyya Minhaj als Salihin

Die Maturidite-Sekte gilt als die Blutschwester der Ash’arite-Sekte, da die beiden letzteren einander ähneln und so gut miteinander auskommen, dass sie den Eindruck erwecken, ein und dieselbe Sekte zu sein. Es ist daher schwierig, sie zu unterscheiden. DarĂĽber hinaus predigen der Maturidit und der Ash’arite mit einer Stimme, dass Abu Al-Hasan Al-Ash’arĂ® und AbĂ» MansĂ»r Al-MâturĂ®dĂ® die beiden Imame des Volkes der Sunnah sind. (1)

Der Hauptgrund fĂĽr diese Vereinbarung hängt mit ihrer Vereinbarung auf der Ebene der Ideen zusammen, da sie wissen, dass sie in einer begrenzten Anzahl von Fragen voneinander abweichen. Konkordanz umso greifbarer mit den Neo-Ash’aristen.

Um dieses Phänomen zu verstehen, muss man jedoch andere, nicht weniger wichtige Gründe berücksichtigen. Das wichtigste von ihnen ist wahrscheinlich auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie gleichzeitig und darüber hinaus in bestimmten geografischen Gebieten entstanden sind, was von Anfang an ein Hindernis gegen jede Rivalität war.

Der Maturidismus breitete sich seinerseits in einer Hanafi-Umgebung aus, deren Anhänger im Osten und Norden der muslimischen Welt lebten. Es ist selten, einen Hanafi-Anhänger des ascharitischen Glaubens zu finden, wie dies bei Abu Ja’far As-SamnânĂ® der Fall war.

Der Ash’arismus hat in einem Universum von Schâfi’iten und Mâlikiten FuĂź gefasst, die sich derzeit im Nahen Osten, im Maghreb, im SĂĽden und SĂĽdosten der muslimischen Welt befinden. Die meisten Schâfi’iten und Mâlikiten sind Ash’ariten, obwohl es zur Qualifikation notwendig ist, zwischen dem einfachen Volk und der kultivierteren Klasse zu unterscheiden.

AbĂ» MansĂ»r Mohammed ibn Mohammed ibn MahmĂ»d ibn Mohammed Al-MâturĂ®dĂ® (m. 333 h.) Ist der BegrĂĽnder des Maturidismus (1). Letzterer wurde zu den Hanafi-Juristen gezählt, er fĂĽhlte sich auf dem Gebiet der Kontroversen und des Diskurses (kalâm) wohl, aber er war weniger mit dem der Sunnah und der Athars vertraut (3). Er folgte der Methode des Kalam, um die Fragen des Dogmas ähnlich wie bei den Neo-Ash’aristen zu klären. Es ist möglich, ihn unter den Anhängern von Kalâm zu klassifizieren, die die göttlichen Eigenschaften (As-Sifâtiya) erkennen, genau wie ibn Kullâb und AbĂ» Al-Hasan Al-Ash`arĂ®. Al-Maturidi griff die Ideen von ibn Kullâb in vielen Fragen im Zusammenhang mit Sifât (Attribute) auf. (4)

Es ist bekannt, dass die Hanafis und die Menschen im Osten im Allgemeinen zu den ersten gehörten, die vom Kalâm beeinflusst wurden. Sie sollten wissen, dass Jahm ibn Safwân aus diesen Regionen stammt. Imam Ahmed weist auf ihn hin: „Einige Männer unter den Anhängern von Abu Hanifa und ‚Amr ibn‘ Ubayd in Basra folgten ihm …“ (5) AuĂźerdem Bishr ibn Ghiyath Al-Mirrisi (m. 228 h.) Und Qadhi Ahmed ibn Abi Duâd (gest. 240 h.) Und viele andere waren Hanafis. Es ist daher nicht verwunderlich, dass Al-Maturidi von der Hanafi-Schule ein leidenschaftlicher Verteidiger von Kalâm und einer der Schauspieler ist, die den Grundstein gelegt haben, um einer ihrer größten Referenzen zu werden, und der GrĂĽnder einer Schule, die später seinen Namen widmete zu ihm.

Al-Maturidi weicht nicht von dem Gedanken ab, den Abu Al-Hasan Al-Ash’arĂ® in der zweiten Phase seiner Reise erlebt hat. Er war ein erbitterter Gegner der Mu’taziliten; Ihre beiden jeweiligen Schulen sind die proklamierten Erben der Kullâbite-Schule, die als dritter Weg zwischen der des Volkes der Sunnah und der der Jahmiten angesehen wird. Der Kampf zwischen den Verteidigern der Texte einerseits und den Rationalisten andererseits war heftig.

Ibn Kullâb gab sich die Berufung, religiöse Referenzen und den Kalâm zu verbinden, wie wir bereits unterstrichen haben. Während seiner BlĂĽtezeit hatte Kullâbite Anhänger im Irak, Rai, in Khurasân, hinter dem groĂźen Fluss (in Zentralasien), wo es viele Sekten gab. Im Gegensatz zum Ash’arismus hat sich der Maturidismus nicht weiterentwickelt und hat im Laufe der Jahrhunderte relativ dieselben Ideen beibehalten.

đź““Kitab al-‚Arch vol.1 p. 62 Ă  64 – Buch des Throns – L’Imam Adh-Dhahabi.

(1) Miftah Dar as-Sa’adah (2 / 151-152)
(2) Siehe seine Biographie in: Al-Mâturîdiya (1/209) von Sheikh Chams ad-Din As-Salafi al-Afghani.
(3) Aqīdah As-Salafiyah fi kalam Rabb Al-Bariyah (S. 279) Abdullah Ibn Yusuf Al-Juday.
(4) MajmĂ» ‚Al-Fatâwâ (7/433), Kitâb Al-Imân (S. 414), Minhaj As-Sunnah (2/362).
(5) Ar-Rad ‚al-Al-Jahmiya (103-105).

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